Ewiger Wandel - April



"Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss..." - ja wenn er denn auch ruhig wäre! Ist er aber nicht, zumindest jetzt im Frühling nicht. Auch wenn wir uns im Außen nicht viel bewegen dürfen, steht das Leben einfach nicht still... und das ist gut so, oder?

Das einzige was gewiß ist, zwischen Geburt und Tod, ist der Wandel von einer Welle in die nächste.

Mir macht der Gedanke grundsätzlich bisschen Angst, deswegen bin ich auch fast ständig in Bewegung um das Gefühl zu haben, dass ich das Leben bewege und nicht umgekehrt. Leider hilft es auf Dauer auch nichts - aber was ist dann die Lösung für mein Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit und Ankommen...?


In der Yogaphilosophie heißt es, dass der Wandel, parinama, das Leid, dukha, nach sich zieht, ABER auch, dass Leid durch den Wandel wieder gelöst wird.

Für uns Yogis ist es wichtig anzuerkennen, dass es Leid/Wandel gibt und im Annehmen, dass Nichts so bleibt wie es ist, haben wir dem Leid schon die Dramatik, also die Energie, genommen. Damit hab wir die Möglichkeit dem Wandel bewusst und mit mehr Leichtigkeit zu begegnen.


Wenn wir im spirituellen Kontext von Wandel sprechen, dann meinen wir meistens die Transformation von einem grobstofflichen in einen feinstofflicheren, leichteren, freudigeren Zustand. Tatsächlich sind aber Freude, Leichtigkeit und Neugier die Zutaten die wir brauchen um von dem schweren in den süßen Zustand zu kommen. (...Katze-Schwanz...?)


Also, gegen den Fluß des Lebens anzuschwimmen, indem ich die Veränderungswellen versuche zu kontrollieren oder sie zu negieren, wird mich nur absaufen lassen - vielleicht sollte ich mich einfach mit ruhigen Schwimmbewegungen von den Wellen tragen lassen... kann es so leicht sein? ;-)))

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