Auf Sicht fahren

Aktualisiert: 1. Feb.


„Auf Sicht fahren“ – ich liebe diesen Ausdruck für die momentane Situation!

Es hat beides – ich habe einen Plan, also eine Richtung – kann aber doch nur Schritt für Schritt weiter gehen und, wer weiß, vielleicht muss ich kurzfristig die Richtung ändern.


So geht’s mir hier gerade – ich hab mir 100 Lieblings-Todos die ich schon ewig machen wollte mit in meine Auszeit genommen und dann find ich hier auch noch sooo viel tolle Anregungen die ich tun könnte! ... und damit bin ich wieder in meinem Alltagsdilemma, von dem ich eigentlich fliehen wollte ;-)


Aber zum Glück gibt’s hier auf der Insel einige unvorhergesehene Ereignisse, wie zum Beispiel letzte Woche ein Sturm der die Elektrizität in der Region lahm gelegt hat! Also mit Taschenlampe Zähneputzen und früh ins Bett – als der Strom am nächsten Tag noch immer nicht da war, kam eine unerwartete innere Freude auf, dass wir jetzt eventuell so lange ohne Strom sind, bis alle Handys und Computer leer sind – Juhuuu!!! (was dann aber nicht so war ;-)

Ähnlich ging es mir beim ersten totalen Lockdown – „Keiner will was von mir“


Ich find es so spannend, dass ich mich über diese unvorhergesehenen Unterbrechungen meiner Pläne so freue – plötzlich wird der Raum frei für was Anderes – für etwas das ich eben nicht geplant habe.

Es ist der Moment in dem wir „die Zügel loslassen“ müssen, den Blick innerlich nach oben richten, die Hand nehmen und uns Schritt für Schritt führen lassen.

Das ist der Raum in dem Wunder geschehen!


... Es ist einfach wundervoll hier zu sein.

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